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Bastard-Ludwigie - Ludwigia palustris x repens

Ludwigia palustris x repens

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Synonyme: Ludwigia mullertii, Ludwigia natans, Ludwigia repens

Pflanzenfamilie: Onagraceae = Nachtkerzengewächse

Herkunft: wahrscheinlich Nordamerika

Beschreibung: emers: Dünne, kriechende Sproßachse, Blätter gegenständig, gestielt. Spreite lanzettförmig, fiedernervig, 2-4 cm lang, 1-2 cm breit,beide Enden spitz, häufig einseitig verschoben, oberseits olivgrün, unterseits rötlich, mitunter auch grün. Blüte: Blattachselständig, unscheinbar mit winzigen gelben Kronblättern (1 mm), Anzahl variabel von 1-4.
submers: Fast wie emers, jedoch aufrecht wachsend, Spreite meist kürzer bleibend und weicher. Die Wasserblätter werden beim Herausnehmen aus dem Wasser schlaff herabhängen, jedoch nicht bei sehr hell stehenden Pflanzen. Die reingrüne Form mit schlankeren, spitzigen Blättern.

Temperatur: 18 - 30 °C

Lichtbedarf: Verträgt geringe Lichtwerte ab 1 Watt auf je 4 Liter Beckenvolumen.

Wasserhärte: Weiter Bereiche bei pH-Werten und Karbonathärte

Bodengrund: Ohne besondere Bedeutung

Vermehrung: Stecklinge, guter Selbstverzweiger.

Verwendung: Wirkt am besten in der Gruppe die durch Seitensprosse dicht verwuchert. Regelmäßig einkürzen und neu stecken.

Besonderes: Die Wasserform läßt sich problemlos zur Landpflanze umherziehen und kann gut im Paludarium gehalten werden.

Nomenklatur: Wird häufig unter den oben genannten Namen angeboten. Der Bastardcharakter ist jedoch eindeutig belegt durch sterile Blüten, schwankende Zahl der Kronblätter und den Chromosomensatz.

Beurteilung: Wahrscheinlich die am meisten in Aquarien gepflegte Art der Gattung mit ausgezeichneter Anpassung. Läßt sich von L. repens nicht immer gut trennen.

Weitere Informationen in der Aqua Planta:
Kurt Paffrath (1981): Das Pflanzenportrait: Ludwigia palustris x repens Hortorum.- Aqua Planta, 1 - 1981, Seiet 13

Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 1-81)